Aktuelles

ChorProben

Alle Proben finden im Haus Gillen, Klosterstr. 15 in Bliesen statt.
Abweichungen von den regelmäßigen Probenzeiten sind unter Termine zu finden

Die VielHarmonie (gemischter Chor)
Freitags, 19:45 - 22:00 Uhr

Die VielHarmonie-Zwerge (ab 4 Jahren)
Donnerstags, 16:30 – 17:15 Uhr

Die VielHarmonie-Kidz (ab ca. 9 Jahren)
Donnerstags, 17:15 - 18:30 Uhr

Liebe Mitglieder und Förderer,

ich lade Euch hiermit ganz herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am 20.01.2023 um 19 Uhr im Gemeindezentrum in Bliesen ein.

Es stehen einige interessante Punkte auf der Agenda, bezüglich derer Eure aktive Teilnahme gewünscht ist.

Beste Grüße

Thomas Becker

-Vorsitzender-

Weihnachtskonzert 2022 - Saarbrücker Zeitung vom 05.01.2023
VielHarmonie will Jugendchor aufbauen

Spätes Weihnachtskonzert der VielHarmonie-Chöre füllte Bliestaldom in Bliesen. Alle Chöre waren vertreten.

Bei einigen Musikstücken wurde der Hauptchor nicht nur von Organist Thomas Layes, sondern zusätzlich von dem Bläserensemble Momberg Brass & Friends unterstützt. FOTOS: JENNIFER FELL
Bild: Jennifer Fell
VON JENNIFER FELL

BLIESEN | Die Sängerinnen und Sänger der VielHarmonie brachten einen Tag vor Silvester noch einmal weihnachtliche Atmosphäre in den Bliestaldom, wie die katholische Pfarrkirche St. Remigius in Bliesen im Volksmund genannt wird. Alle drei Chöre des Vereins, Zwerge, Kidz und Erwachsenenchor, sorgten am Freitagabend vor 250 Zuhörern mit ihrem Weihnachtskonzert für zwei Stunden kurzweilige Unterhaltung. Nachdem Organist Thomas Layes die Musikfans mit dem Stück „La Nativité“ aus dem Werk „Poèmes Evangéliques pour Orgue“ eingestimmt hatte, drückte Bernd Bachmann, der Leiter des Erwachsenenchors, seine Freude darüber aus, dass man an diesem Abend nach langer Pause in nachweihnachtlicher Atmosphäre und in einer gut beheizten Kirche singen dürfe.

Los ging es dann mit „Der Quempas“ von Michael Praetorius. Die frühneuzeitliche Zusammenstellung von Weihnachtsliedern wurde im Wechsel vom Hauptchor und von den beiden Kinderchören gesungen. Während die erwachsenen Sängerinnen und Sänger sich vor dem Altarraum postiert hatten, erklangen die zarten Kinderstimmen, die von ihrer Chorleiterin Martina Veit am Klavier begleitet wurden, aus dem hinteren Bereich der Kirche. Das ebenfalls mitwirkende Blechbläserensemble Momberg Brass & Friends verlieh der Performance eine majestätische Anmutung.

Der Hauptchor zog sich zurück und überließ dem Nachwuchs vorübergehend die Bühne. Der Vorchor, die vier- bis achtjährigen Viel-Harmonie-Zwerge, performten neben „Waldgeistertanz“ und „Blinke, blinke, kleiner Stern“ auch Rolf Zuckowskis Ohrwurm „In der Weihnachtsbäckerei“. Zusätzlich zu anschaulichen Gesten, kamen hier auch Rhythmusinstrumente zum Einsatz, was den neun jungen Künstlern sichtlich Freude bereitete und vom Publikum mit einem kräftigen Applaus quittiert wurde.

Das von beiden Kinderchören interpretierte traditionelle Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“ läutete den Auftritt der Viel-Harmonie-Kidz ein. Die 14 jungen Sängerinnen und Sänger begeisterten die Zuhörer im Bliestaldom mit dem Kirchenlied „Engel auf den Feldern singen“, dem Gospel „This little Light of mine“ oder dem Song „Wie sieht ein Engel aus?“. Bei letzterem erhielten mehrere Akteure die Gelegenheit zu einem Solo, der Refrain jedoch wurde von allen gemeinsam gesungen.

Nachdem die Schützlinge von Chorleiterin Martina Veit ihren Teil zum Konzert beigetragen hatten, betraten die 36 Interpreten des Erwachsenenchors erneut das Parkett. Zunächst standen mit „Notre Père“ und „Ubi Caritas et Amor“ zwei Lieder des französischen Komponisten Maurice Duruflé auf dem Programm, gefolgt von zwei Musikstücken aus der Feder eines zeitgenössischen Künstlers, des Engländers Will Todd. Im Vorfeld dieser klangvollen und tragenden Songs, die „My Lord has come“ und „The Call of Wisdom“ betitelt sind, brachte Chorleiter und Dirigent Bernd Bachmann dem Publikum den Inhalt beider Kompositionen nahe, indem er Auszüge daraus übersetzte. Unterbrochen wurde die Gesangsdarbietung des VielHarmonie-Chores von Instrumentalmusik, bei der Organist Thomas Layes und Trompeter Leo Bachmann ihr Können unter Beweis stellten. Nach dem schlesischen Chorwerk „Transeamus usque Bethlehem“, das die Weihnachtsgeschichte des Lukas-Evangeliums mit dem „Gloria“ der Engel kombiniert, brillierte das Bläserensemble Momberg Brass & Friends mit dem „Abendsegen“ aus Engelbert Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“. Die Mitwirkung der 250 Musikliebhaber in der katholischen Kirche in Bliesen erbat Chorleiter Bachmann für das traditionelle Weihnachtslied „Oh, du fröhliche“, bei dem die, wie er es ausdrückte, „singende Gemeinde“ von Chor und Orgel begleitet wurde. Es entstand eine ungewöhnliche und kraftvolle Version des altbekannten Liedguts. Mit Felix Mendelssohn-Bartholdys „Verleih uns Frieden gnädiglich“ verliehen die Sänger, unterstützt von Bläsern und Orgel, einem Wunsch Ausdruck, den in diesen Zeiten eines Krieges in Europa wohl viele Menschen hegen. Bei John Rutters „Te Deum“, dem fuliminaten Finale des Konzerts, spielten erst die Bläser ein tongewaltiges Intro, ehe der Chor, die Orgel sowie erstmals Pauken und Percussion-Instrumente mit einsetzten. Der lautstarke Beifall des Publikums war den Akteuren nach dieser Performance gewiss.

Dirigent Bernd Bachmann bedankte sich im Anschluss bei den Zuhörern und bekannte, man habe sich zusammen mit ihnen in dieser schönen Atmosphäre im Bliestaldom sehr wohlgefühlt. Als Zugabe kündigte der Chorleiter das seiner Ansicht nach „schönste Weihnachtslied unserer Kultur“ an, „Es ist ein Ros entsprungen“. Nach Nordamerika ging es mit dem Gospel „All Night, all Day“, der auf einem Nachtgebet für Kinder basiert und den Schutz der Engel erbittet. Hier übernahm Sopranistin Martina Veit spontan die Leadstimme, die Sängerinnen und Sänger des Erwachsenenchores stimmten mit ein und wiegten sich im Takt. Auch das Publikum klatschte mit und erhob sich schließlich zu stehenden Ovationen von seinen Plätzen. Veits Kollege Bernd Bachmann, der für den Hauptchor des Vereins verantwortlich zeichnet, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Weihnachtskonzert: „Ich bin sehr froh mit der Darbietung meiner Sängerinnen und Sänger und erfreue mich an der schönen Gemeinschaft“, sagte er und wies darauf hin, dass man eigentlich ein Festkonzert zum 20. Jubiläum des Vereins im Jahr 2020 angedacht hatte, das man nun endlich nachgeholt habe. Auch Martina Veit war sehr glücklich mit dem Auftritt ihrer Schützlinge, vor allem vor dem Hintergrund, dass fast die Hälfte der Kinder krankheitsbedingt oder durch eine Urlaubsreise gefehlt habe. Allen jungen Sängern aus dem Kidz-Chor, die sich noch durch reine Kinderstimmen auszeichneten, bescheinigte die Diplom-Musikerin die Fähigkeit, solo zu singen. Eine Meinung, der sich Thomas Becker nur anschließen konnte: „Ich bin begeistert, wie sauber und schön die Kinder gesungen haben“, meinte der Vorsitzende des erfolgreichen Vereins und fügte an, dass man beabsichtige, wieder einen Jugendchor aufzubauen. Darüber würde sich auch Chorleiterin Martina Veit freuen, die alle Interessierten, ob für die Zwerge, die Kidz oder den zukünftigen Jugendchor, die jungen VielHarmoniker, auffordert, sich mit dem Verein in Verbindung zu setzen.

Bild: Jennifer Fell
Abschlussfahrt der VH-Kidz und VH-Zwerge in die Trampolinhalle
VH-Kidz und VH-Zwerge
Sommerkonzert „Die Zeit färben“ am 25.09.2022 in der ev. Stadtkirche in St. Wendel

Beginnend mit sanftem Pastell und gedeckten Tönen, über leuchtende Kolorierungen und kräftigen Anstrich bis hin zu glänzenden, prunkvollen Farben zeichnete der gemischte Chor der VielHarmonie in seinem Konzert “Die Zeit färben“ ein beeindruckendes musikalisches Gesamtkunstwerk.

Der Chor und die Solistin hatten bewusst ihr Outfit auf dieses Motto ausgerichtet und boten auch optisch eine wundervolle Farbenpracht.

Viele Konzertbesucher waren emotional gerührt und sprachen von einem traumhaften Konzert.

Foto: Josef Bonenberger

Fotos: Josef Bonenberger

Das sagte unser Landrat Udo Recktenwald auf facebook zu diesem Konzert...klicken Sie hier! 
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Romantik und hymnische Gegenwart

Der Chor Viel-Harmonie bot eine große Bandbreite an Musik in der evangelischen Stadtkirche in St. Wendel.

ST. WENDEL |(red) „All night, all day...“ – schwungvoll akzentuiert intoniert der Chor Viel-Harmonie den markanten Spiritual. Von dieser Klangfläche getragen schwingt sich die Solistin die Blues-Skala hoch zum hohen Schlusston, eine Oktav über den Sopranstimmen des Chores zum gemeinsamen Schlussakkord. Heftiger Applaus belohnt die Sopranistin Martina Veit, den Erwachsenenchor der Viel-Harmonie mit Chorleiter Bernd Bachmann für diese gelungene Interpretation des Spirituals.

Der Erwachsenenchor der Viel-Harmonie hatte zum nachgeholten Sommerkonzert in die evangelische Stadtkirche geladen, das Kirchenschiff war mäßig besetzt mit großen Abständen zwischen den Konzertbesuchern. Corona schwingt anscheinend immer noch bei den Entscheidungen zu einem Konzertbesuch mit, so heißt es in der Mitteilung des Chors.

Unter dem Motto „Die Zeit färben“ reicht das Repertoire von Chorliteratur von der deutschen Romantik über Spirituals und neues geistliches Liedgut bis hin zu Chorhymnen der neuen amerikanischen Chormusik.

Und gleich bei der Titel gebenden Chorballade „Die Zeit färben“ von Texter Eugen Eckert und Komponisten Peter Reulein zeigte der Chor, wie er sanft und gefühlvoll die Sopranistin Martina Veit begleiten kann. Veit hatte bei diesem Stück die in Strophen gefasste Solostimme übernommen. „Dem Alltagsgrau kein Recht einräumen, statt schwarz zu sehen bunt zu träumen“ – wie zum Trotz gegen die allseits herrschende Krisenstimmung sangen Solistin und Chor das Publikum in eine positive Grundstimmung. Diewar vom Chor bereits im Eingangshymnus „Let us all sing – Lasst uns alle singen“ beschworen und mit markant strahlenden Chorfanfaren verkündet worden. Diesen wuchtigen Konzertanfang dämpften danach fein a cappella gesungen Felix Mendelssohn-Bartholdys Ausflüge in den Wald der deutschen Romantik mit dem Textanfang „O Wald du kühlender Bronnen!“, das Stück „Im Wald“ oder auch das vertonte Eichendorff-Gedicht „Abschied vom Wald“.

A cappella waren auch die drei Spirituals von Chorleiter Bernd Bachmann für vier- bis stellenweise achtstimmigen gemischten Chor gesetzt. Neben dem solistisch besetzten „All night, all day“ standen auch das besinnlichere „Lord, I want to be a Christian“, übersetzt „Herr, lass mich ein Christ sein“, und das anfangs sehr beschaulich daherkommende „Nobody knows the Trouble I‘ve seen“ auf dem Programm. Wobei das Letztere mit jeder Strophe rhythmisch akzentuierter und schneller gesungen richtig Fahrt aufnahm. Der Chor sang diszipliniert und ging trotz der lockeren Zügel, weder in Tempo noch in der Dynamik durch.

Den Reigen der deutschen Hochromantik schloss ein ganzer Johannes Brahms-Block „Abendlied“, „O schöne Nacht“, gesungen vom Chor, und die „Sapphische Ode“, interpretiert von Martina Veit. Die von Brahms verpflichtend dazu komponierte Klavierbegleitung übernahm Thomas Layes. Der Pianist passte sich in seinem Spiel weich und anschmiegsam Chor und Solistin an, wo er seine Solopassagen hatte, glänzte er durch deutliches, der kompositorisch vorgegebenen Dynamik und dem Tempo folgend, markant wahrnehmbares Klavierspiel.

„Wenn er spielt, klingt ein ganzes Orchester“, schwärmte deshalb auch der Viel-Harmonie-Vorsitzende Thomas Becker in seiner Dankesrede am Schluss des Konzerts.

Denn Layes hatte nicht nur der deutschen Romantik zum rechten Klange verholfen, sondern auch der hymnisch vorgetragenen Gedichtvertonung „No Man is an Island“. Das Gedicht von John Donne, des bedeutendsten Vertreters metaphysischer Dichtung des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts in England, beschreibt die Wichtigkeit und Tragweite menschlicher Gemeinschaft. Von Joan Whitney und Alex Kramer vertont und als hymnisches Chorwerk von Roy Ringwald gesetzt.

Martina Veit brillierte sowohl als Solistin mit Chor- als auch mit Klavierbegleitung in vier Epochen, hatte sie doch auch noch den Pop-Hymnus „You raise me up“ mit Layes zusammen zu einem anbetenden Bekenntnis erhöht. Dankbarer Schlussapplaus und die Forderung nach einer Zugabe waren dann nach rund zwei Stunden der Lohn für ein emotionales Chorkonzert.

Saarbrücker Zeitung vom 5. Oktober 2022

Die VielHarmonie-Kidz stellen sich vor...

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Impressionen aus Seeräuber Wackelzahn - ein Mini-Musical der VielHarmonie-Zwerge

Fotos: Thomas Becker

Hier können Sie den Pressebericht der Saarbrücker Zeitung herunterladen.